Mordkommission ermittelt in Unterföhring

Verkohlte Frauenleiche am Feringasee: Identifizierung schwierig

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Dieses von der Polizei veröffentlichte Bild zeigt den Fundort der Leiche.
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München/Unterföhring - Am Montagabend wurde auf einer Wiese östlich des Feringasees in Unterföhring im Landkreis München eine Frauenleiche entdeckt. Die Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen.

Update, 12.15 Uhr: Identifizierung schwierig

Wie die Polizei am Dienstag, gegen Mittag, mitteilte, konnte die Spurensicherung noch in den Abendstunden vor Ort abgeschlossen werden. Die Identität der Toten sei weiterhin nicht geklärt. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte ein Polizeisprecher, dass keine Ausweispapiere gefunden worden seien. Selbst das Alter sei schwer einzuschätzen. 

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, werden am Dienstagmittag alle Fahrzeuge rings um den Feringasee per Halterabfrage untersucht, ob sie zu der Toten gehören könnten. Außerdem werden Vermisstenfälle aus München und Bayern abgeglichen. Das Obduktionsergebnis werde am Dienstag nicht bekanntgegeben. 

Die Erstmeldung, 6.20 Uhr:

"Die Leiche ist extrem verkohlt, weshalb die Identifizierung sehr schwierig ist“, erklärte Thomas Baumann, Sprecher des Polizeipräsidiums München gegenüber unserem Partnerportal tz.de. Laut der Abendzeitung soll ein Landschaftsgärtner die Leiche östlich des Sees auf einer Parkwiese am Montagnachmittag gefunden habe. An der Leiche seien Rückstände von Brandbeschleunigern gefunden worden. Die Todesursache sei aber andere gewesen. Dass die Frau erdrosselt wurde, bestätigte die Polizei gegenüber tz.de nicht.

Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen, aktuell geht die Polizei von einem Gewaltverbrechen aus. Doch auch Suizid wird noch nicht ausgeschlossen. Die Leiche soll am Dienstag obduziert werden.

hs

Quelle: rosenheim24.de

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