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„Ich bin schockiert“

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Weihnachtsmarkt

2G-Regel für den Weihnachtsmarkt auf Schloss Tüßling: „Shitstorm“ gegen Gräfin von Pfuel

Der Weihnachtsmarkt im Schloss Tüßling darf in diesem Jahr erstmals wieder stattfinden; allerdings unter erheblichen Auflagen, die es notwendig machen, dass für die Besucher die 2G-Regelung gilt.
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Der Weihnachtsmarkt im Schloss Tüßling darf in diesem Jahr erstmals wieder stattfinden; allerdings unter erheblichen Auflagen, die es notwendig machen, dass für die Besucher die 2G-Regelung gilt.

Aktuell sieht es so aus, dass in Bayern Weihnachtsmärkte stattfinden dürfen. Auch Stephanie Gräfin von Pfuel möchte wieder die Tore von Schloss Tüßling für ihren Weihnachtsmarkt öffnen. Dabei gelten die 2G-Regeln. Für die Nutzer in sozialen Netzwerken Grund genug, einen Shitstorm zu entfachen.

Tüßling – Aktuell sieht es danach aus, dass in Bayern wieder Weihnachtsmärkte stattfinden dürfen. Auch Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel möchte zur Weihnachtszeit wieder die Tore von Schloss Tüßling für den beliebten Weihnachtsmarkt öffnen. Dabei gelten für Besucher die 2G-Regeln. Das heißt, nur wer geimpft oder genesen ist, kann den Weihnachtsmarkt, der an den Wochenenden 3. bis 5., 10. bis 12. und 17. bis 19. Dezember stattfinden soll, besuchen.

Für Gräfin von Pfuel ist es die einzige Möglichkeit, den Weihnachtsmarkt durchzuführen, für zahlreiche Nutzer der sozialen Medien sind die Vorgaben ein Grund, einen Shitstorm gegen die Gräfin loszutreten: Da wird unter anderem von Diskriminierung geschrieben oder dass man der Politik unter den Rock kriecht. Da werden aber auch Vergleiche mit der Ausgrenzung von Juden im Dritten Reich angestellt und zudem angedroht, nie mehr Schloss Tüßling zu besuchen.

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Für die Schlossherrin ist diese Reaktion „schrecklich und völlig unreflektiert“, weil sie „ja nichts für die Maßnahmen kann, die ihr von Kommune und Gesundheitsamt auferlegt werden“. Dabei erzählt sie auch, dass die Reaktionen in den sozialen Netzwerken nur die Spitze des Eisberges sind, in Mails werde sie noch viel übler beschimpft. „Diese Menschen brauchen offensichtlich eine Projektionsfläche, um ihren Frust abzuladen“, vermutet sie. „Sie denken nicht nach und auch nicht weiter“, meint die Gräfin und erläutert, dass ihr Weihnachtsmarkt unter die Regelungen fällt, die für Veranstaltungen mit über 1000 Personen, die teilweise in geschlossenen Räumen stattfinden, gelten.

Wirtschaftlich nicht darstellbar

Hier würde momentan eine 3G- oder 3G plus-Regelung dazu führen, dass man die Innenräume beispielsweise nicht nutzen dürfte. „Die momentanen Bestimmungen würden für uns bedeuten, dass es eine Einbahnregelung für die Besucher und einen weiten Abstand zwischen den Hütten geben müsste. Zudem dürfte kein Alkohol ausgeschenkt werden“, erläutert Gräfin von Pfuel und ergänzt, dass das „wirtschaftlich nicht darstellbar ist“.

Viele Arbeitsplätze sind betroffen

Damit würde man zudem treue und langjährige Aussteller ausgrenzen. Sie müsse auch immer im Auge haben, dass an dem Weihnachtsmarkt auch „ganz viele Arbeitsplätze hängen“. Deshalb ist es ihr Bestreben, den Weihnachtsmarkt wieder stattfinden zu lassen. Und dazu muss sie sich an die Bestimmungen halten, die ihr vorgegeben werden. „Es geht nicht darum, was ich über die Maßnahmen denke. Aber ich muss die Vorgaben umsetzen, sonst wird der Weihnachtsmarkt abgesagt“, macht Gräfin Pfuel deutlich.

Dabei ergänzt sie, dass alle Planungen von den aktuellen Vorgaben ausgehen. Die können sich aber ziemlich rasch wieder verändern, wenn das Corona-Geschehen sich so weiter entwickelt, wie es derzeit im Landkreis Mühldorf der Fall ist.

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