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Foto-Wettbewerb ausgelobt

Sein und Schein: So setzen Wasserburg-Fans ihre Stadt mit besonderen Perspektiven in Szene

Martina Lechner aus Haag (6. Platz) hält einige der Siegerfotos per Handy fest.
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Martina Lechner aus Haag (6. Platz) hält einige der Siegerfotos per Handy fest.

Ein Erker, der auf dem Foto fast einer Treppe gleicht. Ein Blick in eine Gasse, der so mystisch wirkt, dass man erst überlegen muss, ob es sich tatsächlich um ein Fleckerl von Wasserburg handelt. Unter der Rubrik „Neue Blickwinkel auf die Stadt am Inn“ hat Wasserburg einen Fotowettbewerb ausgelobt, der nun mit der Ausstellung der Gewinner-Motive endet.

Wasserburg – „Sein und Schein in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ - das Motto war klar definiert und hatte dennoch Spielraum für die Teilnehmenden.

Kleine aber feine Schau

Die Ausstellung im Rathausfoyer hat Bürgermeister Michael Kölbl eröffnet. Mit derzeit gerade einmal sieben Werken zählt diese zu den kleinen aber feinen Schauen, die nun bis 12. November präsentiert wird. Bei der Preisübergabe waren nicht alle Gewinner persönlich vor Ort. Doch die Anwesenden zeigten sich hocherfreut – und begeistert von der Architektur der Stadt, die die Fotografen eingefangen haben.

Auch Auswärtige setzen die Stadt in Szene

Wie diese Kante hier, jenen Makel dort, die authentische Schönheit erkennen lassen, die das Städtchen am Inn zu bieten hat. „Sowas begeistert mich total, wenn jeder Fotograf seinen ganz eigenen Blickwinkel zulässt und uns so die Vielfalt von Wasserburg verdeutlicht“, zeigt sich Jurymitglied Werner Gartner hingerissen. Er und seine Jurykolleginnen Lena Hauser vom Stadtmuseum und Kreisheimatpflegerin Magdalena März hatten die Aufgabe, aus den 23 Einsendungen die schönsten sieben herauszufiltern und in eine Hitliste zu verwandeln.

Gewinner im Blitzlicht: Lena Hauser (rechts), Werner Gartner (links) und Michael Kölbl (2. von rechts) gratulieren den anwesenden Siegern Martina Lechner, Wolfgang Klinger und Ramona Däullary (ab 2. von links).

„Bei manchen Standorten war es klar ersichtlich, wo die Aufnahme entstand, bei anderen war es nicht so deutlich“, erinnert sich Hauser. Die Kunsthistorikerin war für die Organisation des Fotowettbewerbs verantwortlich, der anlässlich des Tags des offenen Denkmals ausgelobt wurde.

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„Was besonders schön ist, dass Wasserburg nicht nur von den eigenen Einwohnern der Stadt, sondern auch von Auswärtigen in Szene gesetzt wurde“, erläutert Hauser weiter. Unter den sieben Gewinnern des Wettbewerbs ist eine Haagerin, eine Edlingerin, eine Rotterin und sogar ein Vaterstettener dabei. „Ich kam anlässlich des Tags des offenen Denkmals nach Wasserburg und habe dann auch gleich nach passenden Motiven gesucht. Am Ende waren es so viele Fotos, dass es mir schwer viel, das schönste auszusuchen“, erzählt der zweite Sieger, Wolfgang Klinger aus dem Landkreis Ebersberg. Seine Auswahl scheint richtig gewesen zu sein, denn er hat sich mit seinem Bild, das die Wasserburger Rathausgasse zeigt, einen Gutschein für das Restaurant Herrenhaus gesichert.

Zweiter im Foto-Wettbewerb wird Wolfgang Klinger mit seiner qualitätsvollen Aufnahme der Wasserburg Rathausgasse.

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Den ersten Platz des Wettbewerbs belegt Daniela Kloo aus Rott. Ihr Blick über die Stadtmauer macht den Betrachter neugierig, was es wohl dahinter alles zu sehen gilt. Als Drittplatzierte ging Birgit Ströbitzer hervor, die den Einblick in den verborgenen Dachstuhl von St. Jakob bot.

Der dritte Platz geht an Birgit Ströbitzer, die unter dem Titel „Jacobs hidden places“ einen magischen Einblick in den Dachstuhl von St. Jakob gibt.

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Eindrucksvoll sind auch die Begleittexte, die zu den Siegerfotos abgedruckt sind. Da heißt es beispielsweise von der 18-jährigen Ramona Däullary, die gemeinsam mit ihrer Familie zur Preisverleihung kam: „Ich habe dieses Motiv gewählt, weil ich dieses Haus schon als kleines Kind bewundert habe. Es ist, als wäre die Zeit mitten in der schönen farbigen Altstadt von Wasserburg stehengeblieben“.

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Dass sie mit ihrem Geburtstagsgeschenk, einer neuen Fotokamera, gleich ein gewinnträchtiges Bild einfangen würde, freue sie sehr, so die Siebtplatzierte, die sich für eine alte Stadtfassade als Fotomotiv entschieden hatte.

Das Werk von Martina Lechner, welches sich auf den Erker des Mozarthauses fokussierte, entstand mit dem Handy. „Ich mag Bilder, die aus einem ganz speziellen Blickwinkel gemacht sind“, so die Haagerin. Lechners Bild wurde von unten hinauf Richtung Himmel gemacht, daher wirkt der Erker an der geschichtsträchtigen Fassade wie eine Treppe.

Authentischer Blick ohne Filter und Retuschen

Bürgermeister Köbl betrachtet alle Motive eingehend und ist erstaunt, welche Bandbreite die Perspektiven haben. Werner Gartner aus der Jury findet lobende Worte für die Tatsache, dass bei den meisten Einsendungen keine Filter oder Retuschen zur Anwendung kamen, sondern die echte, ehrliche Ausbeute der Stadtmotive.

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