Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wo sind die Gefrahrenzonen in Eggstätt?

30er-Zonen und Einbahnstraßen: Grüne haben Vorschläge zur Verbesserung der Verkehrssituation in Eggstätt

Die Priener Straße in Eggstätt gilt als einer der Problemzonen. Die Überlegung ist eine 30er Zone einzurichten
+
Die Priener Straße in Eggstätt gilt als einer der Problemzonen. Die Überlegung ist eine 30er Zone einzurichten
  • VonElisabeth Kirchner
    schließen

Wo sind die Gefahrenzonen in Eggstätt? Die Eggstätter Grüne haben zusammen mit einem Landschaftsplaner Verbesserungsvorschläge zur Verkehrssituation im Ort erarbeitet.

Eggstätt – Nachdem vom Landratsamt Rosenheim der Antrag der Gemeinde Eggstätt für eine Einführung der 30er Zone im Ortskernbereich abgelehnt worden war, wollen sich die Grünen dem Thema erneut annähern. Schon vor dem Antrag der Gemeinde hatte der Arbeitskreis Verkehrsthemen des Grünen Ortsverbandes Eggstätt unter Federführung von Dipl.-Ing. TU Landschaftsplanung Matthias Ruh eine Reihe von Vorschlägen zur Verbesserung der Verkehrssituation im Ort erarbeitet.

Lesen Sie auch: Die Grundschule Eggstätt spart in einem Monat 901 Kilogramm CO2 ein

Problem- und Gefahrenpunkte im Gemeindegebiet, besonders speziell entlang der Priener und Seeoner Strasse, werden darin aufgezeigt und Lösungsansätze vorgeschlagen.

Ein 12-seitiges Verkehrskonzept

In dem zwölfseitigen Papier, das den OVB-Heimatzeitungen vorliegt, werden nach einer Bestandsaufnahme der neuralgischen Punkte wie beispielsweise überhöhten Geschwindigkeiten an den Ortseingängen und ein fehlender Fußgängerüberweg im südlichen Ortsbereich mehrere alternative Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer vorgeschlagen.

Eine Variante sei Tempo 30 im Ortskernbereich und Einbahnregelungen, was, wie es in dem Papier heißt, „zwei wesentliche Gefahrenschwerpunkte entschärfen“ würde. Nachteilig wäre allerdings das erhöhte Verkehrsaufkommen am Kirchplatz und eine Verlagerung des Verkehrs in Wohnbereiche.

Lesen Sie auch: Kindergartenstandort: Ergebnis der Eggstätter Bürgerbefragung im Gemeinderat vorgestellt

30er Zone und eine Einbahnregelung

Auch bei der zweiten Variante mit Tempo 30 Zone und moderater Einbahnregelung wird der Verkehr in Wohnbereiche verlagert. Die dritte Alternative sieht allein eine Tempo 30 Zone im Ortskernbereich vor. Hier müssten allerdings Schilder und/oder verbesserte Verkehrsspiegel angebracht werden, um die zwei unübersichtlichen Einmündungen zusätzlich zur Tempo 30 – Regelung zu entschärfen.

Lesen Sie auch : Umweltskandal in Eggstätt: Wer bezahlt den Kampf gegen die Schäden?

Eggstätts Grüne wollen mit dem Papier, das unter www.gruene-eggstaett.de abrufbar ist, eine Debatte anregen. Katharina Weinberger Sprecherin der Grünen-Fraktion, hofft auf ein Symposium nach den Sommerferien, sofern es die Corona-Regelungen erlauben. Es gehe um eine lebendige Diskussion, betont Weinberger. Welche Themen sollen priorisiert werden? Welche Argumentationsketten können einen erneuten Antrag für eine 30er Zone zum Erfolg bringen? Wichtig ist, dass durch die Entschärfung der Gefahrenpunkte mehr Sicherheit auf Eggstätts Straßen herrscht.

Weniger Verkehr in der Ortsmitte

Katharina Weinberger zufolge wurde das Papier im Gemeinderat noch nicht vorgestellt. Dass sich etwas auf Eggstätts Straßen tun muss, sieht sie gleichwohl als dringend erforderlich an. Die Ablehnung des Landratsamtes einer Tempo 30 Zone mit den Worten, dass bislang hier zu wenig passiert sei, empfinde sie als Sarkasmus. Für sie und ihre Mitstreiter ist es Ansporn genug, um weiter für eine verkehrsberuhigte Ortsmitte zu kämpfen.

Kommentare