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Mini-Verteilzentren für Zusteller mit Lastenrad?

Wirtschaft fördern in Freilassing: Stadt nimmt 8,6 Millionen Euro Kredit auf

So genannten Mikrodepots sollen helfen, dass Zusteller die Pakete regional umweltschonender verteilen können, wenn’s geht mit
Lastenrädern
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So genannten Mikrodepots sollen helfen, dass Zusteller die Pakete regional umweltschonender verteilen können, wenn’s geht mit Lastenrädern
  • Michael Hudelist
    VonMichael Hudelist
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Fast 9 Millionen Euro will die Stadt Freilassing als Kredit aufnehmen. Dadurch soll die Wirtschaft gefördert werden. Der Stadtrat sprach auch über ein Pilotprojekt mit Laufen und Bad Reichenhall, weitere Luftfilter für Schulen und den Bahnausbau zwischen Mühldorf und Freilassing.

Freilassing - In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause beschlossen die Stadträte am Dienstagabend (3. August) einstimmig eine Kreditaufnahme von 8,6 Millionen Euro. Mit 8 Millionen Euro soll die Wirtschaft gefördert und Gewerbeflächen angekauft werden. BGLand24.de berichtete bereits über den Kauf einer entsprechenden Gewerbefläche in Eham. Weitere 600.000 Euro sind für den Kauf von Grundstücken vorgesehen, die in der Zukunft für den Bau von Wohnungen verwendet werden können.

„Die Pro-Kopf-Verschuldung wird zwar steigen, aber es ist eine Art Zwischenfinanzierung, also eine gute Entscheidung für das Gewerbe in der Stadt“, so ein sichtlich zufriedener Bürgermeister Markus Hiebl, der durch das eindeutige Votum sein Wahlversprechen, Gewerbe in Freilassing zu halten, in erreichbare Nähe rücken sieht. 

In einem weiteren Punkt diskutierten die Stadträte dann über die Frage, ob Freilassing Mikrodepots braucht, das sind Mini-Paket-Verteilzentren, also Orte, von denen aus die Zusteller die Pakete aus zum Kunden liefern können, nach Vorstellung der Experten umweltgerecht mit einem Lastenrad. Freilassing will sich hier an einem Pilotprojekt gemeinsam mit Laufen und Bad Reichenhall beteiligen. Insgesamt neun Stadträte konnten die mutmaßlichen Vorteile dieser Mikrodepots nicht erkennen, vor allem nicht, wie sie der regionalen Wirtschaft helfen können, wenn noch mehr Online bestellt wird, in der Regel eben nicht bei lokalen Unternehmen.

Entscheidungshilfe per Video-Clip

Erstmals erhielten die Stadträte vor einem Beschluss eine Art Entscheidungshilfe per Videoclip. Bei der Frage, ob Luftreiniger für die städtischen Schulen angekauft werden müssen, spielte die Verwaltung ein Video ein, dass der Präsident des Bayerischen Gemeindetages an die Mitglieder verschickt hatte. Er erklärte darin, wie seine Heimatgemeinde Abensberg die Frage entschieden hatte und wünschte den Stadtratskollegen „ein glückliches Händchen“ bei der Entscheidung. 

Vorgestellt wurden in der Sitzung auch eine Stellungnahme der Stadt zur Umweltverträglichkeitsprüfung beim geplanten Bahnausbau zwischen Mühldorf und Freilassing. Die Bahn will am Bahnhof Freilassing unter anderem Gleise verlegen, um Zügen eine schnellere Durchfahrt zu ermöglichen, neue Haltestellen soll es in Saaldorf-Surheim und Freilassing-Nord geben. 

hud

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