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Bayernweite Konkurrenz aber groß

Tittmoning will die Landesgartenschau 2030 oder 2031: Das sind die nächsten Schritte

Luftbild der Stadt Tittmoning, welche sich für die Landesgartenschau bewerben möchte.
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Luftbild von der Burg und der Stadt Tittmoning.
  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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Der nächste Schritt für eine Landesgartenschau in Tittmoning ist getan - jetzt geht es ans Bewerbungskonzept. Aber die Konkurrenz um die planerischen Großevents scheint ebenfalls mächtig.

Tittmoning - Der Tittmoninger Stadtrat steht nach wie vor geschlossen hinter der Bewerbung für die Landesgartenschau 2030 oder 2031. Auch in seiner Sitzung am Dienstag (3. August) gab es ein einstimmiges Votum für die nächsten Schritte. Bürgermeister Andreas Bratzdrum wurde beauftragt, fünf Fachbüros auszuwählen, die sich dann mit ihrem Konzept bei der Stadt bewerben - der Sieger wird Tittmoning dann im weiteren Bewerbungsverlauf begleiten: Es geht um Planung, Finanzen und Landschaftsbau.

Bewerbung von Tittmoning für die Landesgartenschau 2030 oder 2031

„Bis zum 8. April 2022 müssen wir unser Bewerbungskonzept für 2030 oder 2031 dann bei der Bayerischen Landesgartenschau GmbH einreichen“, so Matthias Pangerl von der Stadtverwaltung im Gespräch mit chiemgau24.de. Noch stehen die Kosten nicht fest, aber er rechnet mit 40.000 bis 50.000 Euro, die die Stadt für die Begleitung durch das Fachbüro letztlich zahlen wird. Bereits im April und Juni sprach sich der Tittmoninger Stadtrat für die Bewerbung aus.

Die erste Ideenskizze für die Tittmoninger Landesgartenschau rund um die Altstadt. Das Motto: „Wasseradern als Lebensadern der historischen Denkmalstadt.“ Aber nicht nur die Altstadt, alle Ortsteile sollen einbezogen werden.

Bei einer Landesgartenschau geht es um wesentlich mehr als nur um Blumen und ums Grüne: die Stadt, die den Zuschlag erhält, kann mit Zuschüssen im Millionenbereich rechnen, um auch Infrastrukturprojekte und Stadtgestaltung zu realisieren. Auch Bratzdrum sähe eine Landesgartenschau als Höhepunkt einer „zielgerichteten und nachhaltigen Stadtentwicklung“. Neue Kräfte und Investitionen im öffentlichen und privaten Bereich könnten mit einer Ausrichtung freigesetzt werden.

Auch Nürnberg, Straubing oder Starnberg bewerben sich

Die Konkurrenz, mit der es Tittmoning zu tun hat, ist aber groß. Für den Block der fünf Landesgartenschauen von 2028 bis 2032 wurden die Bewerbungen von 16 Kommunen zugelassen - unter anderem Nürnberg, Straubing, Starnberg, Günzburg, Bad Kissingen, Schrobenhausen, Penzberg, Memmingen oder Sonthofen. Die letzte Entscheidung über den Zuschlag trifft das Bayerische Umweltministerium zusammen mit dem Landwirtschaftsministerium. 1980 wurde die erste Landesgartenschau in Bayern ausgerichtet. In der Region bekamen bisher Waldkraiburg (1995), Burghausen (2004), Rosenheim (2010) und Traunstein (2022) den Zuschlag. Durch einen Bürgerentscheid 2016 wurde die Ausrichtung in Traunstein aber wieder gekippt.

xe

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