Finanzexperte prophezeit:

So viel wird der Bitcoin in zehn Jahren wirklich wert sein

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Erst Allzeithoch, dann Absturz in Milliardenhöhe: Wie geht es mit dem Bitcoin weiter?

Der Bitcoin-Kurs ist ständig Schwankungen unterworfen. Zuletzt ist er nach Paris Hiltons Tweet massiv eingebrochen. Wird es Bitcoin noch in zehn Jahren geben?

Wer in Bitcoin investiert oder den Kurs verfolgt, kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Zudem gleicht der täglich Blick auf den Wert der Kryptowährung einer emotionalen Achterbahnfahrt. Der Grund dafür: Er schwankt massiv.

Während sich Bitcoin-Anhänger vergangenen Monat noch über das Allzeithoch freuen durften (Merkur.de berichtete) und die Digitalwährung endlich die 4.000 US-Dollar-Marke (etwa 3.500 Euro) geknackt hatte, war zum Herbstanfang die Enttäuschung wieder groß.

Wird sich der Bitcoin wieder erholen?

Ein scheinbar harmloser Tweet von Hotelerbin und Reality-TV-Sternchen Paris Hilton soll den Bitcoin-Kurs um 34 Milliarden Euro massiv einbrechen lassen haben. In ihrem Tweet schrieb sie an ihre Follower, dass sie in eine neue, geplante Kryptowährung investieren werde. Doch der Grund war wohl eher die Tatsache, dass die chinesische Regierung dem massenhaften Treiben mit Kryptowährungen in Zukunft einen Riegel vorschieben möchte. Daraufhin fürchteten viele Anleger und Finanzexperten eine Blase, die bald platzen könne.

Auch Aaron Lasher ist einer von denen, die daran glauben, dass sich eine Blase gebildet hat. Doch er sieht das überraschend positiv. Der Bitcoin-Experte weiß um die Unbeständigkeit der Kryptowährung – dennoch glaubt er daran, dass der Aufwärtstrend bestehen bleibt. Etwaige Blasen in der Vergangenheit sind seiner Meinung nach zu vernachlässigen.

Deshalb hat er nun gegenüber "MarketWatch" verraten, dass er zu keiner Zeit vor, während oder nach einer Blase seine Bitcoins verkaufen werde. Er denke stattdessen langfristig und so sei auch seine Anlegestrategie. Deshalb werde er etwaige, noch kommende Tiefstürze aussitzen.

Finanzexperte sagt dem Bitcoin Unglaubliches vorher

Getreu dem Motto des berühmten Bankiers Carl Mayer von Rothschild: "Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen." Dieser hat schon früh erkannt, dass antizyklisches Investieren – also Geld anzulegen, wenn alle anderen in Krisenzeiten abspringen – am Ende satte Gewinne einbringt, wenn alles überstanden ist.

Und Lasher traut sich sogar noch mehr: Im Interview sagte er dem Bitcoin eine große Zukunft voraus. So ist seine Prognose, dass das Cybergeld in zehn Jahren sehr viel wert sein werde: und zwar pro Bitcoin etwa 200.000 Euro. Eine unglaubliche Vorstellung – und ein krasser Kursanstieg, von dem man heute noch gar nicht wagt, zu träumen.

Doch Lasher steht nicht alleine da mit seiner unglaublichen Zukunftsvision: Der Harvard-Akademiker und Währungsinvestor Dennis Porto stärkt ihm den Rücken. Dieser hat nämlich berechnet, dass der Bitcoin-Kurs in den kommenden fünf Jahren auf bis zu 100.000 Euro steigen werde.

Erfahren Sie hier, ob Bitcoin das Zeug dazu hat, die Weltreservewährung der Zukunft zu werden.

Wird Bitcoin bald für jedermann erschwinglich sein?

Für Lasher stellt die Kryptowährung somit die ultimative Geldanlage dar – da sie zwar riskant ist, aber enormes Wachstumspotential birgt. Doch Vorsicht: Wer sich jetzt bemüßigt fühlt, ebenfalls sofort in das Cybergeld-Geschäft einzusteigen, der wird von Lasher enttäuscht. Die Möglichkeit besteht, dass unerfahrene Laien anfangs zu viel investieren oder bei einem zu hohen Kurs einsteigen oder in Panik verfallen – und am Ende viel zu früh wieder verkaufen.

Erfahren Sie hier auch, wie ein 25-Jähriger mit Bitcoin zum Millionär avancierte.

jp

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