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Die Starbulls-Eishockeystatistik

Die Erfolgsgeheimnisse: Darum liegen die Starbulls auf Platz zwei

Zwei Doppeltorschützen vom Wochenende beim Abklatschen: Links Alexander Höller und rechts Manuel Edfelder.
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Zwei Doppeltorschützen vom Wochenende beim Abklatschen: Links Alexander Höller und rechts Manuel Edfelder.

Jetzt liegen die Starbulls-Eishockeyspieler schon direkt hinter Spitzenreiter Weiden. Warum das so ist, zeigt ein Blick in die Statistik.

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben sich durch ihren Fehlstart in Garmisch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie sind jetzt, drei Partien später, schon fast dort, wo sie in dieser Saison unbedingt hin wollen, nämlich an der Spitze.

Lediglich die Weidener Tormaschine trennt sie noch von Platz eins, während die nach dem ersten Wochenende ebenfalls vor Sicinskis Jungs liegenden Deggendorfer und Memminger patzten. Dass Deggendorf am Freitag das Spitzenspiel in Memmingen verlor, kam dabei weniger überraschend als die Memminger Niederlage am Sonntag in Füssen.

2017 die komplette Punktzahl geschafft

Und so sieht ein Starbulls-Vergleich mit den Jahren davor nun schon wesentlich freundlicher aus als nach dem ersten Wochenende. Zehn von zwölf möglichen Punkten, also noch keine Niederlage in regulärer Spielzeit, das ist fast so erfreulich wie in den ersten beiden Oberliga-Jahren nach dem Abstieg. 2017 schafften sie in den ersten vier Spielen die komplette Punktzahl, ein Jahr später fehlte ein Punkt zum Maximum, und nur 2018 lief die Angriffsmaschinerie mit zwanzig Treffern noch ein Quäntchen besser als diesmal, wo 19 Tore für Grün-Weiß fielen.

In Peiting nur mit 16 Feldspielern

Und das an diesem Wochenende für einen zwar hochklassig besetzten, aber in der Tiefe doch arg dünnen Kader mit 17, in Peiting gar nur 16 Feldspielern! Und noch dazu ohne den etatmäßigen Stammtorhüter Andi Mechel, der aber von Christopher Kolarz so gut vertreten wurde, dass der junge Neue sogar derzeit mit 2,00 den besten Gegentorschnitt der gesamten Liga aufweist und zwischen dem einzigen Gegentor gegen Füssen und dem ersten gegen Höchstadt mehr als ein ganzes Match, nämlich 62:36 Minuten, unbezwungen blieb.

Ein gewisser „Killerinstinkt“

Was die Starbulls mit ihrer Routine heuer anscheinend auszeichnet, ist ein gewisser „Killerinstinkt“ im Ausnutzen von gegnerischen Schwächephasen. Beispiele: Drei Treffer in viereinhalb Minuten in Garmisch, gegen Füssen dauerte es nur unwesentlich länger (5:11 Minuten) und am Sonntag in Peiting gut sieben Minuten. Und auch von Gegentreffern lässt man sich nicht aus der Ruhe bringen (einzige Ausnahme: der Höchstadter Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden). Aber als das Spiel gegen die Alligators kurz vor Schluss noch unnötig knapp wurde, konterte Alex Höller den Anschlusstreffer der Gäste nur anderthalb Minuten später, und in Peiting stellte Manuel Edfelder fast im direkten Gegenzug (20 Sekunden) nach dem ersten ECP-Tor den alten Abstand wieder her.

Pech für die Starbulls und Max Brandl: Der Puck landetet nur am Pfosten des Höchstadter Tores.

Nur gegen Höchstadt gelang kein Überzahltor

Wesentlicher Bestandteil der Offensive ist (im Gegensatz zum Vorjahr) das Powerplay. Lediglich gegen Höchstadt gelang kein Überzahltor, aber da hatten die Starbulls im ganzen Spiel nur zehn Sekunden Überzahl. Ansonsten drei Tore in Garmisch, zwei in Peiting und eins gegen Füssen. Jedes zweite Powerplay führt derzeit zu Rosenheimer Treffern, ein weiter Abstand zu den 29,4 Prozent Effektivität, mit denen die Alligators auf Rang zwei in dieser Rubrik liegen.

Peiting hat in den ersten vier Spielen überhaupt noch nicht in Überzahl getroffen. Mit ein Grund, warum das Spiel gegen die Starbulls trotz vier Phasen numerischer Überlegenheit verloren ging.

Max Vollmayer ist wieder vorne dabei

Was die Gegner zu Saisonbeginn schon erfahren mussten: Die eine Top-Reihe, die man kaltstellen muss, um zu gewinnen, gibt es nicht bei den Starbulls. Fielen am ersten Wochenende noch Kevin Slezak, Brad Snetsinger und Verteidiger Aaron Reinig als Doppeltorschützen auf, so trafen an diesem Wochenende mit Alex Höller, Curtis Leinweber und Marc Schmidpeter gleich drei Spieler doppelt und Manuel Edfelder sogar dreimal. Und natürlich ist auch Max Vollmayer schon wieder vorne mit dabei. Seine eins plus fünf Scorerpunkte werden ligaweit nur vom Höchstadter Martin Vojcak übertroffen. Der stürmende Verteidiger ist auch, nachdem Dominik Daxlberger am Sonntag leer ausging, neben Curtis Leinweber der einzige Rosenheimer, der bis jetzt in jedem Spiel scoren konnte.

Durch den Sieg in Peiting ist die Rosenheimer Bilanz seit 2017 im „gallischen Dorf“ bei je fünf Siegen und Niederlagen ausgeglichen, was man von der Höchstadter Bilanz in Rosenheim nicht behaupten kann. Im sechsten Gastspiel kassierten die Alligators die sechste Niederlage, und das bei einem Torverhältnis von 9:31!

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