Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

„Ich bin schockiert“

Hammer bei Münchner Löwen: 1860 wirft Kapitän Mölders raus - Shitstorm im Netz

Hammer bei Münchner Löwen: 1860 wirft Kapitän Mölders raus - Shitstorm im Netz

Jubel in Lissabon

FC Bayern schießt auch Benfica ab: „Es war jetzt nicht so, dass ich da den großen Zampano gemacht habe“

Benfica Lissabon - Bayern München: Bayerns Leroy Sane jubelt nach seinem 0:1.
+
Bayerns Leroy Sane jubelt nach seinem 0:1.

14 Monate nach dem Champions-League-Triumph jubelte der FC Bayern erneut im Estádio da Luz. Die Münchner gewannen das Vorrundenspiel in der Königsklasse gegen Benfica Lissabon am Ende klar mit 4:0 (0:0).

Die von Nagelsmann-Vertreter Dino Toppmöller in Aussicht gestellten bayerischen Schmankerl standen im Teamhotel nicht auf dem nächtlichen Speiseplan der Bayern-Stars. „Ich glaube, in München sind Leberkäs‘ und Bierchen Tradition. Das müssen wir schon durchziehen“, sagte der Assistent des erkrankten Cheftrainers Julian Nagelsmann nach dem 4:0-Erfolg in der Champions League bei Benfica Lissabon über eine mögliche Ausgestaltung seines Einstands. Der war im Spiel als Münchner Nummer 1 an der Linie bestens geglückt.

„Es war jetzt nicht so, dass ich da den großen Zampano gemacht habe“

Nagelsmann hatte das Königsklassen-Torfest im Estádio da Luz, in dem die Münchner vor 14 Monaten den Henkelpott in die Höhe stemmten, wegen eines grippalen Infekts am Rasenrand auslassen müssen. Im noblen Mannschaftshotel war der 34-Jährige gedanklich und emotional aber voll dabei - und stellte auch eine Weiche für den Sieg.

„Es war Julians Idee, wie wir die Wechsel gestalten sollen. Es war eine mutige Entscheidung, Serge zu bringen - aber am Ende eine goldrichtige“, sagte Toppmöller, der zumindest von der Pause an mit seinem Chef via Funk in Kontakt stand. „Da sieht man, dass Julian zwar krank ist, aber im Kopf trotzdem sehr fix - und eine super Idee hatte“, sagte Toppmöller über den Gnabry-Einfall. Der offensive Wechsel von Serge Gnabry für Benjamin Pavard beim Stand von 0:0 war ein Faktor auf dem Weg zum Sieg.

Leroy Sané (70./85. Minute), ein Eigentor von Everton (80.) und ein Treffer von Weltfußballer Robert Lewandowski (83.) ließen den FC Bayern über einen „hochverdienten Sieg“ jubeln, wie Toppmöller befand. „Es war jetzt nicht so, dass ich da den großen Zampano gemacht habe. Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben und dass wir im Trainerteam Julian gut vertreten haben“, sagte der Sohn des früheren Bundesliga-Trainers Klaus Toppmöller, den er in der Nacht von Lissabon noch kontaktieren wollte. Neben Dino Toppmöller hatten auch die Nagelsmann-Assistenten Benjamin Glück und Xaver Zembrod ihren Anteil am klaren Erfolg.

Die Stimmen zum Spiel:

Dino Toppmöller (FCB-Cheftrainer für die Partie): „Wir hatten in der ersten Hälfte schon ein Chancenplus und es war bitter, dass Lewys Tor nicht zählte. Dann hat Manu noch einmal gezeigt, dass er der beste Keeper der Welt ist. Schön, dass Leroy die Freistöße so reinhaut, das trainiert er auch immer im Abschlusstraining. Xaver und ich müssen jetzt wohl einen neuen Einstand machen. Ich glaube, hier in München gibt‘s wohl Leberkäse und ein Bierchen.“

Manuel Neuer (Kapitän FC Bayern): „Ich glaube, die zweite Halbzeit war dann überragend. Gegen Leverkusen hatten wir einen guten Start. Aber wir haben wenig zugelassen, gegenüber stand auch ein sehr guter Torwart. Dann hatten wir Pech mit dem VAR, das wird schon richtig gewesen sein. Aber wenn wir früher das Tor machen, tun wir uns auch leichter.“

Leroy Sané (Torschütze, FC Bayern): „Wir wussten, was uns erwartet. Wir wussten, dass sie aggressiv sind, aber wir wussten auch, dass wir geduldig unser Spiel spielen müssen, dann würden wir zu unseren Chancen kommen.“

Julian Weigl (Benfica Lissabon):  „Wir haben gezeigt, dass wir an einem magischen Abend die Möglichkeit haben, was zu holen. Sie bringen extrem viel Qualität mit, am Ende hat uns die Kraft gefehlt. Manu Neuer hat überragend gehalten, wir hatten unsere Nadelstiche. Aber Bayern hatte sehr viele Chancen. Gegen die brauchst du deinen besten Abend, den hatten wir nicht. Die Bayern haben am Ende ihre Chancen eiskalt genutzt, uns ging dann der Saft aus.“

Münchner dokumentieren Ausnahmestellung

Nach Niederlagen von Borussia Dortmund, RB Leipzig und dem VfL Wolfsburg dokumentierten die Münchner einmal mehr ihre Ausnahmestellung. Und das nicht nur national, sondern auch international. Denn so gut wie die Münchner bei ihrem Vereins- Rekordstart ist in dieser Saison kein anderes Team in die neue Königsklassen-Spielzeit gekommen. „Wenn man die letzten Jahre sieht, wie hungrig sie immer waren, auch in der Meisterschaft - das ist eine große Stärke von uns. Ich hoffe, das bleibt auch so“, sagte der herausragende Sané.

mh/dpa

Kommentare