Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

News-Ticker zur Corona-Pandemie

Bayern bekommt fast eine Million Impfdosen in vier Wochen - Aktuelle Zahlen aus der Region

Impfung gegen Corona (Symbolbild).
+
Impfung gegen Corona (Symbolbild).
Alle Autoren
    schließen
  • Julia Volkenand
    Julia Volkenand
  • Sebastian Aicher
    Sebastian Aicher
  • Martina Hunger
    Martina Hunger

München/Oberbayern - Das Coronavirus sorgt in der Region, in Bayern, in Deutschland und der Welt nach wie vor für Einschränkungen im öffentlichen Leben. Die Entwicklungen am Freitag, 5. Februar, im Newsticker:

Das Wichtigste in Kürze:

  • 7-Tage-Inzidenz: Stadt Rosenheim 64,5, Landkreis Rosenheim 78,4, Landkreis Traunstein 122,4, Landkreis Berchtesgadener Land 142,5, Landkreis Mühldorf 135,5, Landkreis Altötting 117,5 (Quelle/Stand: RKI, 5. Februar, 0 Uhr)
  • Bislang infizierte Personen: Stadt Rosenheim 2757, Landkreis Rosenheim 10.153, Traunstein 7033, Berchtesgadener Land 4002, Mühldorf 4261, Altötting 3644 (Quelle/Stand: RKI, 5. Februar, 0 Uhr)
  • Todesfälle: Stadt Rosenheim 51, Landkreis Rosenheim 407, Traunstein 187, Berchtesgadener Land 89, Mühldorf 110, Altötting 154 (Quelle/Stand: RKI, 5. Februar, 0 Uhr)
  • Mindestens 60.597 Todesfälle in Deutschland (11.023 in Bayern)
  • Corona-Warn-App: www.corona-warn-app.de
  • Ihr braucht FFP2-Masken? Hier mit dem OVB24-FFP2-Shopping-Deal profitieren

Die Fallzahlen im Überblick:

Update, 20.17 Uhr - Bayern bekommt fast eine Million Impfdosen binnen vier Wochen

Die 100 Impfzentren in Bayern werden in den nächsten vier Wochen mit fast einer Million Impfdosen der Hersteller Astrazeneca, Biontech/Pfizer und Moderna beliefert. Das geht aus einer Mitteilung des Bundesgesundheitsministeriums auf dessen Webseite hervor. Allein Astrazeneca wolle im Februar und der ersten Märzwoche 504.000 Dosen nach Bayern liefern.

Die ersten 52.000 sollen bereits an diesem Samstag ankommen. Bayern hat seit dem Impfstart am 27. Dezember vor allem in Altenheimen und an Personal des Gesundheitswesens gut eine halbe Million Impfdosen verabreicht. Rund 665.000 Dosen seien bis zum 2. Februar geliefert worden, heißt es vom Bundesgesundheitsministerium.

Bis Anfang März könnte sich das Impftempo nun deutlich beschleunigen. In dem Zeitraum kommen von Biontech/Pfizer dem Ministerium zufolge weitere 410.000 Impfstoff-Dosen und von Moderna knapp 30.000. Insgesamt stehen also bis Anfang März für Bayern rund eine Million zusätzliche Dosen zur Verfügung.

Bundesweit wurden bisher rund 4,2 Millionen Impfdosen ausgeliefert. In den nächsten vier Wochen kommen den Angaben zufolge weitere 3,2 Millionen Dosen der drei Hersteller bisher zugelassener Impfstoffe hinzukommen.

Update, 18.20 Uhr - Pokerrunde in Nürnberg aufgelöst - Teilnehmer teilweise aus Südbayern angereist

In der Corona-Pandemie haben sich zehn Männer in einer Nürnberger Gaststätte zu einer Glücksspielrunde getroffen. Mehr als 60.000 Euro hatten sie bei sich und wohl unter anderem Poker gespielt, teilte die Polizei am Freitag mit.

Nach einen anonymen Hinweis am Donnerstagabend, kontrollierte die Polizei gegen 22 Uhr die Bar. Zwei Teilnehmer versuchten noch mit dem Auto zu flüchten, wurden aber von Polizeistreifen aufgehalten. Sie hätten Bargeld in fünfstelliger Höhe bei sich gehabt, sagte ein Sprecher.

In der Gaststätte selbst waren weitere acht Männer. Dort beschlagnahmte die Polizei Pokerkarten, Würfel und weiteres Geld - insgesamt kamen so 60.000 Euro zusammen.

Teils waren die Männer aus Südbayern angereist. Der Barbetreiber muss sich nun wegen Veranstalten eines illegalen Glücksspiels verantworten. Alle Männer wurden angezeigt, weil sie gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen hatten

Update, 16.24 Uhr - Fastenprediger allein auf dem Nockherberg

Nach der Absage im Vorjahr soll es in diesem Jahr den traditionellen Starkbier-Anstich auf dem Nockherberg in München wieder geben - wegen der Corona-Pandemie wird allerdings kein Publikum dabei sein, wenn Kabarettist Maxi Schafroth sich als Fastenprediger die Politiker aus Land und Bund vorknöpft. Auch das Singspiel fällt aus.

Man halte an der Tradition der Veranstaltung fest, teilte der Veranstalter am Freitag in München mit. „Natürlich hätten wir sehr gerne auch ein Singspiel auf die Nockherberg-Bühne gebracht. Aber das hätte unter Corona-Bedingungen nicht funktioniert“, hieß es von Seiten des Veranstalters. Am 3. März wird Schafroth auf dem Nockherberg die Bühne betreten, der Auftritt wird live im Fernsehen übertragen.

Das Politiker-Derblecken auf dem Nockherberg mitten in der Fastenzeit gehört zu den wichtigsten Terminen der Polit-Prominenz im Freistaat. Auch Bundespolitiker gehörten immer wieder zu den Gästen, die sich von Kabarettisten und Schauspielern verspotten ließen.

Update, 15.16 Uhr - Mehrere Corona-Fälle an zwei Einrichtungen im Landkreis Mühldorf

Wie das zuständige Landratsamt Mühldorf am Inn mitteilte, wurden im Rahmen einer Reihentestung durch das Gesundheitsamt elf Bewohner und fünf Mitarbeiter des AWO-Seniorenzentrums Waldkraiburg positiv auf Corona getestet. Ebenso wurden auf Schloss Malseneck in Kraiburg bei einer Reihentestung bei neun Bewohnern und zwei Mitarbeitern Corona-Fälle festgestellt. Die jeweils betroffenen Bereiche wurden unter Quarantäne gestellt.

Update, 13.59 Uhr - Österreich will nach Lockdown-Ende Einkaufstourismus verhindern

Die österreichischen Behörden wollen nach dem Ende des Lockdowns Einkaufstourismus aus Bayern vorbeugen. Die Geschäfte im Nachbarland dürfen am Montag wieder öffnen, die von der Wiener Bundesregierung angekündigte Verschärfung der Einreisebestimmungen ist mittlerweile in eine Verordnung umgesetzt worden und tritt am Mittwoch, 10. Februar, in Kraft. Diese trifft vor allem Pendler.

Das österreichische Außenministerium schließt bei Bedarf eine Intensivierung der Grenzkontrollen nicht aus. „Im Hinblick auf die Änderungen der Covid-19-Einreiseverordnung, welche am 10. Februar 2021 in Kraft treten, wird eine lageangepasste Situationseinschätzung erfolgen und gegebenenfalls werden entsprechende Maßnahmen gesetzt werden“, erklärte ein Sprecher in Wien.

Nicht nur Polizisten, sondern auch Soldaten sind im Corona-Einsatz an der Grenze. So teilte die Tiroler Landesregierung in Innsbruck mit, dass sowohl Polizeikräfte als auch im Assistenzeinsatz befindliche Soldaten des Bundesheeres „gesundheitsbehördliche Einreisekontrollen“ vornehmen.

Strengeres Einreise-Regime nach Österreich ab Mittwoch - Wer akzeptiert welche Testergebnisse? (Plus-Artikel)

Update, 13.24 Uhr - Landkreis Berchtesgadener Land meldet 18 neue Corona-Fälle

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Berchtesgadener Land informiert, dass es seit gestern 18 weitere bestätigte Corona-Fälle im Landkreis gibt. Davon befanden sich fünf Personen als direkte Kontaktpersonen in häuslicher Isolation. Die Gesamtzahl der seit März 2020 registrierten Coronafälle mit Wohnsitz im Landkreis Berchtesgadener Land steigt somit auf 4002 (Meldestand RKI: 05.02.2021, 0 Uhr). Nach derzeitigem Meldungsstand liegt der 7-Tage-Inzidenz-Wert für das Berchtesgadener Land laut Robert-Koch-Institut (RKI) bei 142,5 (Stand: 05.02.2021, 0 Uhr).

Von den insgesamt 4002 positiven Fällen sind mittlerweile 3638 Personen wieder genesen und ihre Quarantänezeit ist ausgelaufen. Aktuell gibt es 275 aktive Fälle im Landkreis, davon 21 in Einrichtungen im Landkreis Berchtesgadener Land (dazu zählen Alten- und Pflegeheime, Gemeinschaftsunterkünfte, Kindergärten und Schulen). In den vergangenen sieben Tagen gab es insgesamt 151 neue Corona-Fälle.

Bei allen positiv getesteten Corona-Fällen ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen und leitet die notwendigen Maßnahmen ein, wie z. B. eine häusliche Quarantäne. Aktuell befinden sich 311 direkte Kontaktpersonen in häuslicher Quarantäne. In den Kliniken im Berchtesgadener Land werden derzeit 33 COVID-19-Patienten stationär behandelt. Davon werden drei Patienten intensivmedizinisch betreut. 

Update, 12.33 Uhr - Über 100 Anzeigen wegen Infektionsschutzgesetzes in München binnen 24 Stunden

Im Zeitraum von Donnerstag (4. Februar) 6 Uhr, bis Freitag (5. Februar) 6 Uhr, gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt- und Landkreis München), um die Einhaltung der aktuellen Infektionsschutzregelung zu überprüfen. Knapp 1300 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 101 Verstöße angezeigt. In 24 Fällen ging es um die Ausgangssperre.

Im Verlauf des Donnerstages, 04.02.2021, wurden im Bereich des Olympiaeinkaufszentrums vermehrt Kontrollen aufgrund von wiederholten Ansammlungen von Jugendlichen und Heranwachsenden durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 22 Personen nach Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Update, 11.46 Uhr - Landkreise an der Grenze weiter höchste Corona-Inzidenzen

Die bayerische Grenzregion zu Tschechien hat bundesweit nach wie vor die höchsten Corona-Neuinfektionszahlen. Nach den am Freitag veröffentlichten Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) lag der Oberpfälzer Landkreis Tirschenreuth mit 363,7 Infektionen pro 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen in Deutschland an der Spitze.

Es folgten laut RKI der Landkreis Hof mit einem Wert von 337,5, die Stadt Hof mit 327,3 und der Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge mit 287,7. Unter den zehn Kommunen mit den höchsten Inzidenzwerten bundesweit ist demnach auch der Landkreis Regen mit 217 Infektionen. Alle vier Landkreise grenzen an Tschechien, das von der Pandemie besonders stark getroffen ist.

Update, 11.05 Uhr - Debatte um Isolation Tirols wegen Südafrika-Mutante geht weiter

Die Debatte um die Isolation des österreichischen Bundeslandes Tirol wegen der vermehrt aufgetretenen Südafrika-Variante des Coronavirus geht weiter. Die Virologin Dorothee von Laer von der Medizinischen Universität Innsbruck bekräftigte am Freitag ihre Forderung nach einer Quarantäne zumindest für die wohl besonders betroffenen Teile Tirols zwischen Innsbruck und der Grenze zu Bayern. Währenddessen müsse intensiv daran gearbeitet werden, diese Variante auf fast null zu bringen, sagte die Expertin im ORF-Fernsehen. „Vor einem Jahr hat die Quarantäne wahnsinnig gut geholfen“, erinnerte sie an die Einschränkungen für alle 279 Tiroler Gemeinden im Frühjahr 2020.

Andere Experten wie der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, Günter Weiss, sprachen sich gegen eine solchen Schritt aus. Die Virus-Variante habe sich in Europa schon ausgebreitet. Das werde man nicht mehr verhindern können. Auch das Land sieht keine Notwendigkeit für einen solch drastischen Schritt. Landeschef Günther Platter (ÖVP) mahnte die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen an. Die südafrikanische Variante sei in Tirol bisher 75 Mal identifiziert worden - nur fünf Betroffene seien aktiv positiv. Das Land intensiviere die Kontaktnachverfolgung und das Testen. 

Die Bundesregierung in Wien will spätestens am Sonntag entscheiden, ob eine Quarantäne nötig ist. Aktuell ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Tirol nicht auffällig. 

Die Pressekonferenz von Spahn und Wieler im Live-Stream:

Update, 10.18 Uhr - Wieler: „Jede Impfung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber...“

RKI-Chef Lothar Wieler erklärt zu Beginn seines Statements, dass die Infektionszahlen sinken. Das RKI habe derzeit Kenntnis darüber, dass es in Deutschland drei Varianten des Coronavirus gebe, die nachgewiesen werden konnten. Man müsse damit rechnen, dass ich vor allem die Variante B1.1.7 weiter verbreite. Die Mutante sei ansteckender und gefährlicher. „Wir müssen verhindern, dass sich die Varianten weiter verbreiten“, sagt Wieler.

Der RKI-Chef geht nun auf die Wichtigkeit des Imfpens ein: „Jede Impfung ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber das Virus ist noch nicht müde, es hat gerade einen Boost bekommen.“ Daher sollten alle Menschen die Abstands- und Hygieneregeln weiter befolgen, betont der Chef des Robert-Koch-Instituts.

Update, 10.10 Uhr - Spahn: Impfstategie wird leicht abgeändert

Gesundheitsminister Spahn eröffnet die Bundespressekonferenz und nennt die aktuelle Impfstoff-Beschaffung „schwierig“. Es seien in Deutschland inzwischen drei Millionen Impfdosen verabreicht worden. Es werden jeden Tag mehr, das mache in der Pandemie „einen echten Unterschied“, sagt Spahn. Die Zahl der Neuinfektion sinke zwar, jedoch noch nicht genug. Es sei dennoch eine „ermutigende Entwicklung“.

Man sollte das mühsam Erreichte jetzt „nicht leichtfertig verspielen“, Spahn warnt auch vor den Corona-Mutanten, die bei einer großen Ausbreitung erneut hohe Infektionszahlen verursachen würden. Spahn erinnert an den schwierigen Alltag der Familien und Kinder. Wenn man bald öffne und Lockerungen anpeile, müssten diese zuerst berücksichtig werden.

Spahn kündigt zudem an, die Impfstrategie ab Montag leicht abzuändern. Die Priorisierung bleibe weitgehend gleich, so der Minister, aber man werde nun dahingehend ändern, dass jüngere Menschen mehr den Astrazeneca-Impfstoff bekommen, während ältere Menschen die Impfstoffe von Biontech und Moderna bekommen sollen.

Update, 9.43 Uhr - Landkreis Altötting meldet 14 neue Fälle

Das Gesundheitsamt Altötting hat für seinen Zuständigkeitsbereich jetzt 14 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl der Infizierten seit Pandemie-Ausbruch in Stadt und Landkreis Altötting auf insgesamt 3641 Personen (Stand: 4 Februar, 17.30 Uhr). Aktuell gibt es im Landkreis 205 aktive Fälle. Die meisten Fälle gibt es derzeit in Burghausen (29), Garching (28) und Altötting (26). Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Altötting lag zum o.g. Zeitpunkt nach Angaben des Landratsamtes bei 117,5.

Update, 8.59 Uhr - Von der Leyen gibt Versäumnisse bei Beschaffung von Impfstoffen zu

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Versäumnisse bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen auf europäischer Ebene eingestanden. Die EU habe unterschätzt, welche Komplikationen bei der Herstellung solcher Impfstoffe auftreten können, sagte von der Leyen in einem Interview der „Süddeutschen Zeitung“ und anderer europäischer Medien. Mit Blick auf Kritik, die EU habe zu zögerlich bestellt, sagte sie: „Natürlich: Ein Land kann ein Schnellboot sein. Und die EU ist mehr ein Tanker.“

Die deutsche Kommissionspräsidentin sagte weiter: „Wir haben uns sehr stark auf die Frage fokussiert, ob es ein Vakzin geben wird, also die Entwicklung.“ Aus heutiger Sicht hätte man „stärker parallel über die Herausforderungen der Massenproduktion nachdenken müssen“. Die CDU-Politikerin fügte hinzu: „Wir hätten den Menschen erklären sollen, dass es vorangeht, aber langsam, und dass es bei diesen komplett neuen Verfahren Probleme und Verzögerungen geben wird. Doch wir haben unterschätzt, welche Komplikationen auftreten können.“

Update, 8.24 Uhr - Aktuelle RKI-Zahlen für die Region

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen in der Region (Stand 5. Februar).

Die 7-Tage-Inzidenzen bzw. Corona-Fallzahlen haben sich in den Landkreisen und Städten der Region im Vergleich zum Vortag unterschiedlich entwickeltGestiegen sind die Inzidenzen im Kreis Mühldorf (von 120,0 auf 135,5), dem Landkreis Rosenheim (von 78,1 auf 78,4) und dem Kreis Traunstein (von 117,3 auf 122,4). Gesunken sind die Inzidenzen dagegen im Kreis Altötting (von 130,9 auf 117,5), dem Kreis Berchtesgadener Land (von 156,7 auf 142,5), der Stadt Rosenheim (von 74,0 auf 64,5).

In der Region wurde laut RKI fünf weitere Todesfälle gemeldet. Zwei Personen verstarben im Kreis Rosenheim und jeweils eine Person in den Kreisen Altötting, Mühldorf und TraunsteinNähere Angaben zu Alter und/oder Wohnort der Verstorbenen gab es bislang nicht.

Update, 7.04 Uhr - Spahn und Wieler informieren in Pressekonferenz über aktuelle Corona-Lage

Der derzeitige Corona-Lockdown ist vorerst bis zum 14. Februar befristet. Bei einer Konferenz am Mittwoch kommender Woche wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen entscheiden. Schon heute ab 10 Uhr informiert Bundesgesundheitsminister Spahn die Öffentlichkeit über die aktuelle Corona-Lage – gemeinsam mit Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts. Mit dabei ist zudem Klaus Chichutek, Präsident des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts. 

Schon am Donnerstag machte Spahn in einem Interview mit der Funke-Medien-Gruppe deutlich, dass noch im Winter der Lockdown gelockert werden sollte: „Wir können nicht den ganzen Winter in diesem harten Lockdown bleiben. Das würden wir nicht gut aushalten als Gesellschaft.“ 

rosenheim24.de berichtet um 10 Uhr wie gewohnt live von der Pressekonferenz.

12.908 Corona-Neuinfektionen und 855 neue Todesfälle gemeldet

Die deutschen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 12.908 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages gemeldet. Außerdem wurden 855 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden verzeichnet, wie aus Zahlen des RKI vom Freitag hervorgeht. Vor genau einer Woche hatte das RKI 14.022 Neuinfektionen und 839 neue Todesfälle binnen 24 Stunden verzeichnet.

Der Höchststand von 1244 neuen gemeldeten Todesfällen war am 14. Januar erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden registrierten Neuinfektionen war mit 33 777 am 18. Dezember der höchste Wert gemeldet worden - darin waren jedoch 3500 Nachmeldungen enthalten.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Freitagmorgen bei 79,9. Ihr bisheriger Höchststand war am 22. Dezember mit 197,6 erreicht worden. Die meisten Bundesländer verzeichnen laut RKI weiterhin sinkende Sieben-Tages-Inzidenzen.

Das RKI zählt seit Beginn der Pandemie 2.264.909 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2 in Deutschland (Stand: 05.02., 0 Uhr). Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Gesamtzahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 60.597. Die Zahl der Genesenen gab das RKI mit etwa 2.008.200 an.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,89 (Vortag 0,83). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 89 weitere Menschen anstecken. Der Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab.

mh/dpa

Kommentare